Akupunktur – Hamburg

Akupunktur was ist das?

Eine sehr alte chinesische Nadeltherapie. Die Akupunktur ist die im Westen bekannteste Methode der Chinesischen Medizin. Mit feinen Stahlnadeln werden anatomisch genau definierte Punkte auf der Körperoberfläche „genadelt“. Die Nadeln werden unterschiedlich tief ins Gewebe eingeführt.

Akupunktur was passiert?

Der Energiefluss im Körper wird durch Weiterleitungslöcher – also Öffnungen (tastbare Dellen oder Lücken) reguliert, über die man qi (die Lebensenergie) leiten und beeinflussen kann. Über die 360 klassischen Akupunktur-Punkte wird auf den Organismus gezielt energetisch Einfluss genommen.

Akupunktur was bringt das?

Der Körper wird gesund harmonisiert. Durch die Nadelung werden Entspannung und Linderung von Schmerzen durch die Bildung von körpereigenen morphinartigen Substanzen, den Endorphinen, und Nerven-Überträger-Substanzen, den Neurotransmittern, erzielt.

Zudem bewirkt Akupunktur die Freisetzung von Wachstumshormonen. Diese fördern die Regeneration im Gewebe, z. B. in den Gelenken, was insbesondere bei Kniearthrosen die Wirksamkeit dieser Therapie begründet.

Akupunktur wie funktioniert das?

Ganzheitliche Körpermechanismen werden geradlinig ausgerichtet. Die heilende Wirkung kommt u.a. dadurch zustande, dass der stimulierende Reiz der Nadeln im Gehirn eine vermehrte Ausschüttung schmerzlindernder und stimmungsaufhellender Substanzen auslöst, die oft auch als “Glückshormone” bezeichnet werden. Dazu gehören das Serotonin, körpereigene Morphine wie das Endorphin sowie die Enkephaline.

Akupunktur wofür ist der Akupunktur-Atlas?

Zeigt die Leitbahnen, die sog. Meridiane. Sie sind der Verbindungsweg zwischen der Körper Oberfläche und den inneren Organen und zugleich Leitbahnen für das Qi, die Lebensenergie.

Meridiane verlaufen von oben nach unten oder von unten nach oben am und im Körper; insgesamt gibt es rund 20. Den Zugang zu den Meridianen bilden die Akupunkturpunkte.

Akupunktur welche Punkte gibt es:

Es gibt 361 klassische Punkte. Zur Vereinfachung wurde das heute gängige Modell von zwölf Hauptmeridianen, die jeweils spiegelbildlich auf beiden Körperseiten paarig angelegt sind, eingeführt. Acht Extrameridiane und eine Reihe von sogenannten Extrapunkten ergänzen dieses Modell.

Akupunktur wie oft:

wöchentlich bis 14 tägig
im Jahr    1-40 mal

Akupunktur Sitzungen:

Die Anzahl der Behandlungen  ist von der Schwere und Dauer der Erkrankung abhängig. Üblicherweise sollte 5 -40 Sitzungen eingeplant werden je nach Komplexität des Falles.

Erkundigen Sie sich bitte bei Ihrer Krankenkasse, da die Leistungen von Bundesland zu Bundesland verschieden sind und ständig geändert werden.

  • Gesetzliche Kassen zahlen sehr begrenzt
  • Private Kassen fast alles

Akupunktur was beachten:

Sich einen hochqualifizierten Arzt suchen. Für eine Akupunkturtherapie gibt es keine Altersgrenze, auch hochbetagte Menschen können von ihr profitieren. Babys und Kleinkinder reagieren oft sogar besonders sensibel, hier genügt manchmal schon sanfte Massage entlang der Akupunkturpunkte (Akupunktmassage) oder eine schmerzlose Laserakupunktur.

Akupunktur wer darf die Behandlung durchführen:

Eigentlich nur qualifizierte Ärzte
Heilpraktiker nur mit Vorsicht

Wie lange bleiben die Nadel in der Haut?

Die Nadeln bleiben 20-30 min. Sollte der Behandler mehr als 8-12 Nadeln verwenden, weist dies auf einen schlechten Therapeuten hin. Die Wirkung tritt da manchmal sofort ein, manchmal aber auch etwas verzögert.

Ist die Akupunktur auch für Kinder geeignet?

Da die Akupunktur Behandlung schmerzhaft sein kann, bekommen Kinder oft Akupressur oder Massagen. Es wird bei uns die schmerzfreie LED-Lichtakupunktur angewandt.

Ist die Akupunktur für Erwachsene Schmerzhaft?

Viele spüren zumindest bei den ersten Sitzungen einen dumpfen Druckschmerz. Es hält aber meist nur kurz an und danach fühlt man sich angenehm entspannt. Ob die Einstiche weh tun hängt auch davon ab, welche Punkte behandelt werden: Akupunktur an den Händen zum Beispiel ist oft Schmerzhaft, dagegen tun Einstiche in die Kopfhaut, so paradox es auch klingt, weit weniger weh. Entscheidung ist außerdem, ob die Nadeln nur bis knapp unter die Hautoberfläche oder tiefer eingestochen werden.

Bei welchen Beschwerden kann die Ohr-Akupunktur helfen?

Gegen die Schmerzen bei einer Zahnbehandlung zum Beispiel hilft sie genauso gut wie die klassische Körperakupunktur. Sie ist aber besser dafür geeignet, weil sie angewendet werden kann, ohne dass der Patient sich hinlegt und Kleidungsstücke auszieht. Die Ohr-Akupunktur ist somit eine sinnvolle Ergänzung der Körper Akupunktur, vor allem bei Beschwerden des Bewegungsapparats.

Einsatzbereiche für Akupunktur:

  • Akupunktur bei Depression
  • Akupunktur bei Kinderwunsch
  • Akupunktur bei Migräne
  • Bauchakupunktur

Und vieles weiteres mehr in unserer TCM Praxis in Hamburg auf Anfrage

Effektivität

Krankmachende Faktoren können so ausgeleitet, die Konstitution gestärkt, sowie energetische Blockaden gelöst werden. Besonders effektiv ist die Akupunktur bei Schmerzen aller Art.

Allergien

Ebenso erfolgreich ist sie bei Allergien und Erkrankungen der Atmungsorgane – sowie bei Magen- und Darmerkrankungen, psychosomatischen Erkrankungen und zahlreichen anderen Indikationen.

Regelmäßigkeit

Die Akupunktur muss mindestens einmal in der Woche durchgeführt werden.

Heilungserfolg

Bei chronisch erkrankten Patienten wird je nach Krankheitsbild über einen längeren Zeitraum in größeren Abständen therapiert, um einen dauerhaften Heilerfolg zu erzielen.